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Allgemeinchirurgie
Die Entfernung von Haut-, Weichteil- und Knochengeschwülsten
erfolgt in aller Regel in örtlicher Betäubung. Bei größeren
und ausgedehnteren Befunden empfehlen wir eine Regionalanästhesie
oder eine Vollnarkose, die dann ein sehr schonendes Vorgehen ermöglichen.
Bei der Operation von Knochengeschwülsten wird gelegentlich eine
Eigenknochentransplantation, bei Hautgeschwülsten eine Defektdeckung
erforderlich.
Hernienchirurgie

Eine Domäne der ambulanten Chirurgie ist der Verschluss von Nabelbrüchen,
Narbenbrüchen an der Bauchwand und Leistenbrüchen. Wir führen
diese Eingriffe ambulant in Vollnarkose durch.
Nabel- und Narbenbrüche werden nach der Technik nach Mayo verschlossen,
d.h. durch eine spezielle Nahttechnik, welche die Muskelhüllen doppelt,
sodass eine besondere Stabilität der Narbe erzielt wird.
Bei der Operation von Leistenbrüchen ist die Methode nach Shouldice
der sogenannte Goldstandard. Es handelt sich dabei um eine nichtendoskopische
Methode, bei der die einzelnen Schichten der Bauchwand auf ausgesprochen
schonende Art ohne Verwendung von Fremdmaterial -abgesehen vom Nahtfaden-
bis unmittelbar vor dem Bauchfell gedoppelt werden. Somit wird eine hohe
Festigkeit der Narbe erzielt, das Wiederauftreten eines Bruches an gleicher
Stelle ist äußerst selten.
Voraussetzung für solch ein gutes Ergebnis ist neben der Operationstechnik
das Verhalten des Operierten nach dem Eingriff. Bis zur Fädenentfernung
nach 7-9 Tagen muss die Operationswunde zur Vermeidung von Infektionen
sauber und trocken gehalten werden, drei Wochen nach dem Eingriff dürfen
keine Lasten über 5kp gehoben werden, es herrscht Sportverbot. Vom
Beginn der 4. Woche bis zum Ende der 6. Woche nach dem Eingriff dürfen
maximal 10kp gehoben werden, leichte sportliche Betätigung wie Gymnastik,
Radfahren, Walking, lockeres Lauftraining sind erlaubt, wobei Sprinten,
Steigerungsläufe, Brustschwimmen und starke körperliche Belastung
noch zu meiden sind. Arbeitsunfähigkeit besteht nach einer Hernienoperation
für 10-21 Tage, je nach Ausmaß des Eingriffs und beruflicher
Tätigkeit des betroffenen Menschen.
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